Eine Schulklasse auf einmal
Vor kurzem kam eine Schulklasse — wahrscheinlich zweite Klasse — laut vom Wald her zu unserem Hof. Beide Hunde frei an der Koppel, erste Reaktion: angespannt. Ich habe sie abgerufen, in die Scheune geführt, auf der anderen Seite wieder raus in den Innenhof. Die Klasse blieb am Hoftor stehen, beide Seiten neugierig aufeinander. Ich habe die Lehrer gefragt, ob die Kinder streicheln dürfen. Dann habe ich mich auf den Boden gesetzt — und plötzlich saß ich mitten in einer begeisterten Schulklasse, alle streichelten gleichzeitig. Die Hunde: total brav. Rah wurde es irgendwann zu viel. Er ist fünf Meter weggegangen, ein paar Sekunden, dann freundlich zurückgekommen. So verhält sich ein souveräner Hund — er sucht kurz Ruhe, schaut sich die Situation aus der Distanz an und entscheidet, wie er weiter damit umgeht. Das organisiere ich seit Anfang an so — verschiedene Altersgruppen, systematisch. Ein großer Schutzhund, der weiß, wann er eine Pause braucht, und trotzdem wiederkommt: das ist das Ergebnis von Arbeit, nicht von Glück.
Konfliktlösung ohne Aggression
Sie sorgt instinktiv für Ruhe, das musste ihr keiner beibringen.
Hunde und Kinder




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